Wie kein anderer Nachkriegsbenz vorher bot die Baureihe 123 die Möglichkeit, die Karosserieform ganz nach den eigenen Bedürfnissen auszusuchen.
Es gab wie gehabt eine Limousine für den Freund der vier Türen und des Stufenhecks, ein Coupe als eleganten Reisewagen (gerne gefahren von kinderlosen Rentnern), eine Limousine lang mit langem Radstand und einer zusätzlichen Reihe Notsitzen und, für Mercedes ganz neu und ungewohnt, einen Kombi, der unter der Bezeichnung "T-Modell" das Rampenlicht des Marktes erblickte.
Schon Tradition hatte außerdem die Möglichkeit, die mittlere Baureihe als kurzes und langes Fahrgestell zu bestellen, um sich dann beim Aufbauhersteller des Vertrauens sich einen Kranken- oder Leichenwagen schneidern zu lassen.